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12.01.2017

Landesschülerrat Niedersachsen fordert LGBTQ-Beratungslehrkräfte an Schulen

Der Landesschülerrat Niedersachsen fordert in jedem Kollegium allgemeinbildender- sowie berufsbildender Schulen eine LGBTQ-Beratungslehrkraft, um die Arbeit für Lehrkräfte zu erleichtern und somit als vertrauliche Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler zu fungieren.

Trotz Aufklärungsversuchen gibt es immer mehr Homophobie in den Klassenzimmern und Schulhöfen. Nur wenige Lehrer können mit solchen Situationen richtig umgehen, bzw. diese korrekt einordnen. Diese Problematik führt dazu, dass Schülerinnen und Schüler die eine andere sexuelle Orientierung haben stark verunsichert werden. Eine LGBTQ-Beratungslehrkraft dient bei Bedarf als Ansprechpartner für Lehrerinnen und Lehrer, die mit ähnlichen Situationen nicht umzugehen wissen.

Außerdem können Schülerinnen und Schüler auf die LGBTQ-Beratungslehrkraft zugehen, sollten sie Fragen oder Probleme rund um das Thema haben. Zudem sollte es das Ziel sein, die Thematik mehr in den Schulalltag einzubauen. Durch Projekttage oder spezifische Aktionen kann der Schülerschaft vermittelt werden wie facettenreich unsere Gesellschaft ist. Und das ist auch gut so!

Der Vorsitzende des Landesschülerrates Timo le Plat erklärt: „Eine LGBTQ-Beratungslehrkraft ist ein wichtiger Schritt um gegen Homophobie an niedersächsischen Schulen zu kämpfen, denn wir merken alle dass es nicht nur bei Beleidigungen bleibt, sondern sogar zu Gewalt gegenüber andersfühlenden kommen kann." Sein Stellvertreter Birhat Kaçar fügt hinzu: „Fakt ist: Schule ist der stärkste Ort der Homophobie und wird nur gefördert wenn wir nur zusehen und nicht handeln! Eine LGBTQ-Beratungslehrkraft wäre ein Entlastung für jedes Kollegium und vor allem eine Hilfe für alle Schülerinnen und Schüler in diesem Land, die sich anders fühlen!“.



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