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27.03.2020

Der Landesschülerrat begrüßt Maßnahmen des Kultusministeriums

"Das Verhalten und die Entscheidungen des Ministers wirken gut vorbereitet und geplant. Die aktuellen Regelungen, Planungen und Zugeständnisse wirken verständig und mitdenkend, ich unterstütze das", sagt Florian Reetz, Vorsitzender des Landesschülerrates.

Der Gesundheitsschutz ist wichtig und hat höchste Priorität, deshalb ist es wichtig früh Beschlüsse zu fassen und auf die Verwirklichung hinzuarbeiten. Wir begrüßen das Verschieben der Abiturklausuren. Das Schuljahr dauert noch an, eine Verschiebung der Prüfungen sehen wir als nötigen Schritt an, weitere Vorbereitungen zu treffen. Neben der Klärung, was mit Schüler*innen passiert, die zur Risikogruppe gehören, könnten mit einer Verschiebung die Schüer*innen von Bibliotheksbesuchen und Lerngruppen profitieren. Auch die Anmeldefristen können so eingehalten werden, wodurch den Absolvent*innen weitere Probleme erspart bleiben.

"Natürlich wüssten wir gerne sicher, wie es weitergeht. Nur ist das momentan leider nicht möglich. Dass das Ministerium Lösungen für die verschiedenen Szenarien vorhält, zeigt, dass wir flexibel vorbereitet sind " , so Ole Moszczynski, Vorstandsmitglied.

Die Schüler*innen brauchen Klarheit, die Situation muss jedoch auch immer neu bewertet werden. Wir vertrauen auf die Wissenschaftler*innen, die die Lage zu beurteilen. Sollte die erste Verschiebung nicht eingehalten werden können, brauchen wir keinen weiteren Aufschub, Ersatz oder Zugeständnis im Inhalt, sondern das "Durchschnittsabi".

“Der Unterricht hat sich durch die erforderlichen Schutzmaßnahmen im vielen Punkten verändert. Nun werden die Schwerpunkte auf die digitale Erarbeitung von Unterrichtsinhalten sowie auf die Eigenständigkeit von Schüler*innen gesetzt. Diese Schwerpunkte sind zwar eine gewaltige Umstellung an den meisten Schulen, dennoch kann man sie auch als Einstieg in die digitale Zukunft der Schulen sehen” , sagt Paul Keip, Mitglied des Landesschülerrates.

Was die Software angeht bestanden bislang keine gleichwertigen Voraussetzungen an allen Schulen. Die Ankündigung, dass die Bildungscloud nun früher als geplant landesweit eingeführt wird, stellt auch hier baldige Besserung in Aussicht. Auch Lernangebote auf dem nibis zu veröffentlichen, ist ein weiterer, richtiger Schritt. Auf der Ebene der Hard- und Software gibt es nun also zumindest berechtigte Hoffnungen, dass wir nach Ostern gut vorbereitet sein werden und die Rahmenbedingungen stimmen.

An den Schulen selber gibt es verständlicherweise bislang kein flächendeckendes Know-how zum Umgang mit ausschließlich digitalem Unterricht. Entsprechend erwarten wir, dass die Umsetzung des Digitalunterrichts zumindest am Anfang holprig verlaufen dürfte. Jedoch erfordern die äußeren Umstände diesen Sprung ins kalte Wasser.

“Im Rahmen dessen, was zum jetzigen Zeitpunkt bekannt ist, schaffen die Maßnahmen maximale Klarheit für die Schüler*innen” , sagt Celina Kruithof, die stellvertretende Vorsitzende.

Florian Reetz



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