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31.03.2020

Landesschülerrat zu vorläufigen Noten für Schüler*innen

Die Eintragungen scheinen nichts Außergewöhnliches im Schulalltag zu sein. Lehrer*innen haben dies jedes Schuljahr um diese Zeit zu erledigen, da diese Eintragungen die Grundlage für Versetzungswarnungen sind. Relevant ist das für die Schüler*innen, die zum Halbjahr noch nicht versetzungsverwarnt wurden oder sich verschlechtert haben. Zum Schuljahresende kann kein Schüler Sitzenbleiben, wenn er/ sie nicht vorher offiziell verwarnt wurde.

"Ein nach wenigen Wochen abgebrochenes Halbjahr darf nicht versetzungsgefährdend wirken, man sollte in dem Fall die "blauen Briefe" dieses Jahr überdenken. Großzügige Reglungen müssen hier gefunden werden, die Schüler*innen dürfen nicht die Leidtragenden der notwendigen Maßnahmen sein.", so Florian Reetz, Vorsitzender des Landesschülerrates.

Nach der Rede von Kultusminister Tonne vor dem niedersächsischen Landtag am letzten Mittwoch ist der Erlass nur die logische Konsequenz und Umsetzung des bereits angekündigten. Der Landesschülerrat begrüßt die Maßnahme.

"Es ist wichtig, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Es ist jetzt noch besser möglich den bisherigen Unterricht zu bewerten als es Ende Juni der Fall wäre", sagt Celina Kruithof, stv. Vorsitzende.

Gleichzeitig muss die Ankündigung des Kultusministers, den Schüler*innen dürfe kein Nachteil entstehen, auch umgesetzt werden. Wir begrüßen das Vorhaben, dass sich das Halbjahr, sollte es nicht zu Ende geführt werden können, nur positiv auf die Note auswirken kann.

"So werden Anstrengungen der ersten Wochen wertgeschätzt und Schüler*innen, die sich eher auf die Arbeiten bzw. Klausuren vorbereitet haben, nicht unfair bestraft", sagt Ole Moszczynski, Vorstandsmitglied.



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