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13.03.2020

Das Kultusministerium muss jetzt Klarheit für die Schulen schaffen

Pressemitteilung des Landesschülerrates Niedersachsen

Das Kultusministerium muss jetzt Klarheit für die Schulen schaffen

Angesichts der (vorraussichtlich anstehenden) Entscheidung über Unterrichtsausfall an den niedersächsischen Schulen fordert der Landesschülerrat vom Kultusministerium, möglichst schnell Klarheit zu schaffen, was die Maßnahme für Schüler*innen bedeute.

"Mit der Entscheidungen, dass die Schulen ab Montag geschlossen werden, wissen wir jetzt wo wir uns nächste Woche nicht aufhalten werden. Was fehlt, ist das Wissen darum, was stattdessen passiert", sagt Ole Moszczynski, Vorstand des Landesschülerrates.

Der Landesschülerrat fordert das Kultusministerium auf, schnell zu beantworten, was die schulfreie Zeit für die Schüler*innen bedeutet. Das bloße Zuschicken von täglich neuen Aufgaben stelle dabei keine geeignete Ersatzmaßnahme.

"Das Zuschicken von Aufgaben kann bei Tagesausfällen zur Festigung der gelernten Inhalte beitragen, ist aber keine Lösung für einen wochenlangen Ausfall. Das Kultusministerium muss pädagogisch wertvolle Lösungen für die Situation aufzeigen. Wiederholungsaufgaben, die nur zur Beschäftigung der Schüler*innen dienen, lehnen wir ganz klar ab", sagt Celina Kruithof, stellvertretende Vorsitzende des Landesschülerrates.

Nach dem Ende der Schutzmaßnahmen ist es zudem wichtig, dass die Schüler*innen nicht höheren Belastungen ausgesetzt werden, als es ohnehin schon der Fall sei.

"Durch den Unterrichtsausfall und damit einhergehenden Einschnitten geht schließlich nicht mehr Freizeit einher, sondern Einschränkungen im Lebens- und Lernalltag. Die Schüler*innen dürfen nicht durch größeren Lern- und Zeitdruck nach dem Ende der Schutzmaßnahme bestraft werden", fordert Florian Reetz, Vorsitzender des Landesschülerrates.



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