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19.03.2020

Information: Aufgaben aus der Schule beim Schulausfall

Der LSR äußert sich zu einer der häufigsten Fragen, die ihn nach den Schulschließungen erreicht hat.

Der Unterschied zwischen dem gesprochenen und geschriebenen Wort ist groß. Schriftliche Aufgaben, die per E-Mail oder anderweitig verschickt werden, können den Unterricht nie ersetzen; das muss allen Beteiligten klar sein.

Den Schulen und einzelnen Lehrkräften steht es frei, Euch mit Übungsmaterialien zu versorgen. Wir können nur wärmstens empfehlen, diese Möglichkeit zu nutzen! Nehmt Euch Zeit für all das, was sonst im alltäglichen Schulstress untergeht. Wiederholt nochmal die Grundlagen oder übt Euch im Schreiben von Texten.

Gleichzeitig hat das Kultusministerium auch klargestellt, dass Aufgaben, die während der unterrichtsfreien Zeit zur Verfügung gestellt werden, nicht benotet werden dürfen. Sie können deshalb auch nicht verpflichtend sein.

Aufgaben sollten, wenn sie Euch gegeben werden, auch nur in einem Rahmen sein, der Euch möglich ist. Sollten Aufgaben den Rahmen sprengen, oder ihr sie nicht bearbeiten können, raten wir Euch, mit dem Lehrer oder Eurem Schulleiter in Kontakt zu treten, beide wollen nur das Beste für alle Schüler*innen. Im gemeinsamen Austauch findet man dann vielleicht Lösungen.

Bei Nichtbearbeitung dürfen den Schüler*innen jedoch auch kein Nachteil entstehen. Nicht jeder Schüler hat den Zugang zu einem Endgerät, verlässlichen Internet oder die Schule hat nicht die Infrastruktur zur Aufgabenweiterleitung. Einige müssen vielleicht auch auf jüngere Familienmitglieder aufpassen und können daher nicht die Aufgaben machen. Schüler dürfen keinen Nachteil aus der Zeit des Ausfalles ziehen; das muss allen Beteiligten klar sein.

Nutzt die Möglichkeiten, die Euch angeboten werden. Falls es Probleme oder Fragen gibt, stehen wir als Landesschülerrat Euch gerne per Mail oder auf Instagram zur Verfügung.



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