Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat heute die Einführung eines vergünstigten Deutschlandtickets für Auszubildende sowie für Freiwilligendienstleistende bekanntgegeben. Dies ist ein wichtigerSchritt für junge Menschen in der Ausbildung. Doch für Schülerinnen und Schüler bleibt die Lage – entgegen den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag – weiterhin unbefriedigend.
„Das Azubi-Ticket ist ein erster Fortschritt, aber Schülerinnen und Schüler bleiben außen vor. Bildungsgerechtigkeit bedeutet Mobilität für alle jungen Menschen. Gerade für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II gibt es keine Schülerbeförderung, sie müssen die Kosten für Mobilität selbst tragen.“
Matteo Feind, Vorsitzender des Landesschülerrats
Der Landesschülerrat fordert daher, dass das vergünstigte Deutschlandticket konsequent auf alle Schülerinnen und Schüler ausgeweitet wird. Nur so kann echte Chancengleichheit geschaffen werden: Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für Teilhabe an Bildung, Praktika, kulturellen Angeboten und gesellschaftlichem Leben.
„Es darf nicht vom Bildungsweg abhängen, ob junge Menschen mobil sind. Wer zur Schule geht, hat die gleichen Bedürfnisse wie Auszubildende. Der nächste Schritt muss nun sein, das Ticket auf alle Schülerinnen und Schüler auszuweiten.“
Moritz Seeländer, stellvertretender Vorsitzender des Landesschülerrats
